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View Full Version : Gebäudebestand in 3D


Helmut
02.08.2007, 15:27
Hallo
Ich habe gerade ein tolles altes Bauernhaus per Vermessungsgerät in 3D vermessen, da ich eine Umbauplanung samt Erweiterung vornehmen muss Der Bestand ist ziemlich unregelmässig, d.h. kein rechter Winkel, konische verlaufende Wände horizontal, sowie auch vertikal, verschieden große Fenster u.s.w.
Frage: ist so etwas in Revit in einem vernünftigen Zeitrahmen machbar und wenn, dann wie ? (auch Fassaden notwendig).

mfg
Helmut

MHiermer
03.08.2007, 02:30
Servus Helmut,

sicher geht das, und wie! Wenn Du den Grundriss über den Disto als DWG schon hast, ists optimal, dann kannst Du das gleich in Revit importieren lassen und über projektinterne Wände extrudieren lassen. Wenn noch keine Dwg vorhanden, dann musst Du Dir die Aussenwände in Revit halt noch anlegen. Z. B. als Detaillinien im Grundriss, die Du dann ebenfalls als projektinterne Wände extrudieren kannst (über Modellieren>erstellen). Oder auch gleich als Kontur für die Extrusionen zeichnen, geht natürlich auch.

Ich hab sowas schon für 2 Fachwerkhäuser gemacht, das war richtig Fun! :-)
Im Prinzip ist durch die geniale modellier-Funktion jede Geometrie möglich und die Erstellung in jeder Lage durch die freie Wahl der Arbeitsebene denkbar einfach!

Das mit dem Zeitrahmen ist natürlich relativ. Es dauert natürlich schon etwas länger als 90° Standardwände, aber hinkriegen kannst Du das.
Wenns Zeitmäßig brennt und der Bestand nicht verändert wird, sondern nur der Anbau neues enthält, kanns auch gut funzen wenn Du nur das Neue zeichnest und den Bestand als Foto hinterlegst und renderst. Hab ich auch schon mal probiert, die Ergebnisse lassen sich echt sehen (find ich :-) ).

Du wirst sehen, da macht echt Spass!

Viele Grüße

Max

hack
03.08.2007, 19:30
Hi Max,

Wau "Super" gemacht


hack

Helmut
09.08.2007, 20:17
Hallo Max

Habe Deinen Vorschlag natürlich umgesetzt, sieht aus als ob es funken könnte, sogar verschieden schräge Leibungen sind per Abzugskörper kein Problem, jedoch habe ich Schwierigkeiten beim Setzen der Innentüren, wenn der gesamte Grundriss eine Wand ist. Nachdem ich die Ausenwände von den Innenwände getrennt habe, hat es super gepasst, ist natürlich aber auch zeitaufwendiger. Hast Du eine andere Lösung parat ?

Norbert Gräser
10.08.2007, 11:09
Hallo Helmut,

das Problem mit den Innentüren kenne ich - leider ;o(

Es ist grunsätzlich nicht empfehlenswert alle Wände in eine Projektwand zu packen, da Türen, Fenster und der gleichen so nicht wissen wo sie sich einzufügen haben und man selbst in 3D kaum die richtige Wand selektiert bekommt.

Du kannst aber aus der bestehenden Projektwand die Skizzenlinien in die Zwischnablage kopieren und in einer neuen Projektwand einfügen.

Dann sollte es auch mit den Türen gehen.

Nach ein Tip: Da man Projektwände nicht direkt mit Ebenen verknüpfen kann, richte ich sie im Bearbeiten Modus an der Ebenenlinie aus und sperre sie. So ändern sie sich beim verschieben der Ebenen mit ;o)

Viel Erfolg Norbert

Stefan Schrenk l BuildingTools
10.08.2007, 11:26
Hallo Helumt,
unterteile ruhig die Wände in logische Bauteile, aufgeteilt z.B. nach Wohnung oder Bauabschnitt usw. - Revit tut sich leichter und ich bin der Meinung, der Bearbeiter (z.B. beim Ausblenden, Auswerten usw.) auch! ;-)

Zwei Fragen aber dazu:
- Welche sind die Schweirigkeiten beim Setzen der Innentüren?
- Wo siehst Du in aktuell beim Aufteilen der Wände den (zeitlichen) Mehraufwand?

Gruß Stefan